Unter dem Motto „gesagt.getan“ präsentierten junge Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen bei der Wintergarten-Lernstatt des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ ihre Projekte für Demokratie und gesellschaftliches Miteinander. Dabei wurde deutlich, wie sie aktiv Verantwortung übernehmen und unsere Demokratie praktisch mitgestalten.
An zwei Tagen präsentierten rund 60 anwesende Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Lehr- und Betreuungspersonen ihre Projekte. Gastgeber der Lernstatt war die Akademie Klausenhof, die die Veranstaltung in Kooperation mit „Demokratisch Handeln“ und der Heinrich-Böll-Stiftung ausrichtete. Eröffnet wurde die Lernstatt gemeinsam mit Steffen Leibold vom Ministerium für Schule und Bildung NRW, der gleich zu Beginn der Eröffnung das demokratische Engagement der jungen Menschen würdigt:
„In diesem Jahr nehmen 26 Projekte aus Nordrhein-Westfalen an der diesjährigen Lernstatt teil – eine großartige Leistung! Dass sich so viele junge Menschen auf so vielfältige Weise demokratisch engagieren, ist eine absolute Spitzenleistung. Ihr zeigt eindrucksvoll, wie lebendig Demokratiebildung in Nordrhein-Westfalen ist“, unterstreicht Steffen Leibold die herausragende Leistung und den Einsatz der Teilnehmer. „Es freut uns sehr, hier zu sein und zu sehen, wie engagiert die jungen Menschen Demokratie praktisch umsetzen. Das wird in eurer Ausstellung an allen Ecken sichtbar.“
Die eingereichten Projekte wurden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert, bei der sich Vertreter aus Politik, den Kooperationspartnern und dem Ministerium bewusst Zeit nahmen, um mit den jungen Teilnehmern direkt in den Austausch zu gehen. Dabei spiegelten die ausgestellten Projekte die thematische Vielfalt demokratischer Bildungsarbeit wider: Sie reichten von Nachhaltigkeitsaktionen und der Stärkung von Kinderrechten über die Aufarbeitung und das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus bis hin zu Partizipationsmöglichkeiten an ihren Schulen.
Begleitet wurde die Lernstatt durch ein vielfältiges Workshop-Programm, das an beiden Nachmittagen Raum für Vertiefung, Austausch und Diskussion bot. Workshops zu unterschiedlichen demokratischen Themen wurden unter anderem von Demokratisch Handeln, Jugend debattiert und der Heinrich-Böll-Stiftung sowie von Vertreter der YouBo und Klima OnAir gestaltet. Zudem stand den Teilnehmern an beiden Tagen ein Mitarbeiter der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit (SABRA) für Fragen und Sorgen rund um das Thema Antisemitismus zur Verfügung.
Welche Projekte beim Bundeswettbewerb ausgezeichnet werden und zur bundesweiten Preisverleihung nach Berlin eingeladen sind, entscheidet die Jury von „Demokratisch Handeln“ in den kommenden Wochen.









