In der kommenden Woche starten im Waldstück an der Alfstraße (Südlich des Bahia-Geländes) Pflegemaßnahmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grünflächenabteilung des Entsorgungs- und Servicebetriebs werden dann abgestorbene und kranke Bäume und Totholz entfernen, teilt die Stadt Bocholt mit.
Auch die Unterhaltung und Pflege der städtischen Waldflächen gehört zu den Aufgaben der Grünflächenabteilung des Entsorgungs- und Servicebetriebes (ESB). Wie Abteilungsleiter Sven van den Berg mitteilt, fand zusammen mit dem Revierförster Johannes Eckel vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen eine aktuelle Bestandsaufnahme der Waldflächen statt, dabei wurden nötige Pflegemaßnahmen abgestimmt.
"Die Durchforstung der Flächen dient dabei zum einen der Sicherstellung der Verkehrssicherheit, damit für Nutzer und Passanten keine Gefährdungen von der Fläche ausgehen." teilt ESB-Betriebsleiter Heinz Welberg mit. Abgestorbene und kranke Bäume sowie Totholz können besonders bei Stürmen eine Gefährdung darstellen, so Wellberg.
Aber auch für die gesunde Entwicklung des Baumbestandes sind solche Pflegemaßnahmen notwendig. "Kranke und abgestorbene Bäume werden entfernt und der Bestand gelichtet, um eine klimaresistente Durchmischung des Waldes zu erreichen", sagt Seven van den Berg. Gefördert werden soll hierbei unter anderem das Wachstum von Roteichen und Kiefern, die als Zukunftsbäume gelten.
Bei den nun geplanten Maßnahmen werden in der Waldfläche südlich des Bahia-Geländes abgestorbene Kiefern entnommen. Dies geschieht möglichst bodenschonend mit einem sogenannten Harvester. Ein Gerät, das den Druck auf eine große Fläche verteilt. Auch bewegt sich der Harvester in Fahrgassen, um möglichst wenig Boden zu beanspruchen.
Die Arbeiten an der Alfstraße starten in der kommenden 12. Kalenderwoche. Nach Abschluss dieser Unterhaltungsmaßnahme sind im Jahresverlauf in Abstimmung mit dem Landesbetrieb weitere Einsatzstellen in der Planung.