Der Film zeigt, wie aus einer kleinen WG-Initiative in NRW der „Urgewald e.V“ entstand und zu einer einflussreichen Organisation wurde, die weltweite Finanzströme von Banken und Großkonzernen aufdeckt. Die Dokumentation wird in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Bocholt präsentiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer offenen Diskussion mit einem Mitglied des Vereins.

Naturzerstörung und Missachtung von Menschenrechten - dahinter stecken oft Großkonzerne und Banken, die unser Geld nutzen. Seit über dreißig Jahren deckt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Urgewald e.V. solche Finanzströme auf und leistet Widerstand gegen Zerstörung und Vertreibung. Der Verein hat Zwangsumsiedlungen verhindert, den Bau eines Atomkraftwerks gestoppt und Streumunitionskredite blockiert. Die Dokumentation gibt Einblicke in die Arbeit, Entstehung und Geschichte.

Ein Mitglied des Vereins wird vor und nach der Vorführung ergänzende Informationen geben und für Fragen zur Vefügung stehen. 

Der Film dauert 65 Minuten. Die Regie führten Karin und Peter Wejdling.

Trailer und Tickets für die Vorführung am Dienstag, den 22. September 2026 um 20 Uhr gibt es unter www.kinodrom.de

Die Filmreihe „KINO Bocholt – der besondere Film“ besteht seit 1977 als Kooperation des Fachbereiches Kultur und Bildung der Stadt Bocholt mit dem Kinodrom Bocholt. Ziel ist es, außergewöhnliche Filme, die sonst nicht im regulären Programm laufen würden, einem breiten Publikum zugänglich zu machen. In der Regel jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat werden ausgewählte Produktionen einmalig gezeigt.

 

Kinoplakat "Urgewald - Auf den Spuren des Geldes"
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