Zum musikalischen Auftakt des neuen Jahres lädt die Stadt Bocholt alle Musikinteressierten und Kurzentschlossenen am morgigen Donnerstag, 8. Januar 2026, in den Anbau des LernWerks ein. Gemeinsam mit dem Trio um Christian Hassenstein steht der renommierte Baritonsaxophonist Marcus Bartelt auf der Bühne. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Die etablierte Reihe BOHJazz bietet im zweimonatigen Rhythmus hochkarätige Jazzmusik in der besonderen Atmosphäre des LernWerk-Anbaus an der Industriestraße 1. Der Zugang erfolgt über die Seite an der Bocholter Aa. Das Konzert beginnt um 20 Uhr und verspricht einen stimmungsvollen Abend, bei dem das eingespielte Trio des Jazzgitarristen Christian Hassenstein auf die tiefen, warmen Klänge des Baritonsaxophons trifft. Eine vorherige Anmeldung ist für den Besuch nicht erforderlich, sodass auch spontane Gäste herzlich willkommen sind.

Mit Marcus Bartelt konnte für dieses erste Konzert des Jahres ein vielseitiger und international gefragter Musiker gewonnen werden. Der in Köln lebende Saxophonist und Holzbläser blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seinem Studium in Hilversum und seiner Zeit im Bundesjugendjazzorchester unter Peter Herbolzheimer etablierte er sich fest in der deutschen und internationalen Jazzszene. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitete er mit Größen wie Bob Brookmeyer, dem Brussels Jazz Orchestra oder Chilly Gonzales zusammen. Auch einem breiteren Publikum ist er durch seine Mitwirkung an TV-Produktionen und die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Udo Jürgens oder Stefan Raab bekannt.

Bartelt ist zudem Gründer des Cologne Contemporary Jazz Orchestra und veröffentlichte mehrere eigene Alben, darunter Werke mit dem Pianisten Martin Sasse. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Zusammenspiel freuen, das Erfahrung und Spielfreude vereint.

Die Veranstaltung wird durch die Unterstützung der Stadtsparkasse Bocholt ermöglicht, die damit das kulturelle Angebot der Stadt fördert und den freien Eintritt gewährleistet.

 

Künstlerfoto
© Gerhard Richter (Köln)