Die Europäische Kommission hat auf Vorschlag des EUROPE DIRECT Bocholt Ralf Göppert in die nationale Jury des „Access City Award 2026“ berufen. Mit seiner Expertise bewertete er in den vergangenen Monaten die Projekte verschiedener Städte um mehr Barrierefreiheit und Teilhabe.

Die Europäische Kommission, speziell das Referat für Gleichstellung und Nicht-Diskriminierung, hat den Wettbewerb um den „Access City Award 2026“ mit 350.000 € Preisgeld ausgerufen. In diesem Verfahren fungierte Ralf Göppert als Mitglied der nationalen Jury, wofür ihm die zuständige Direktorin Ana Carla Pereira nun offiziell dankte. Der Vorschlag für die ehrenvolle Aufgabe wurde durch das EUROPE DIRECT der Stadt Bocholt eingebracht, welches die Verbindung zwischen der lokalen Ebene und den europäischen Institutionen stärkt.

Bei der Stadt Bocholt ist Ralf Göppert im Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft im Bereich der Geodatenpflege beschäftigt. Er vertritt Menschen mit Behinderungen im Personalrat und gibt als Behindertenbeauftragter der Stadt Bocholt für bauliche Angelegenheiten Stellungnahmen zu Bauanträgen ab. „Barrierefreiheit ist ein zentrales Thema für die Zukunftsfähigkeit unserer Städte. Es ist wichtig, gute Beispiele sichtbar zu machen, damit andere von ihnen lernen können“, erklärt der Bocholter Experte anlässlich seiner Berufung in die Jury.

Seine Aufgabe bestand darin, diejenigen Städte zu ermitteln, die eine Vorreiterrolle einnehmen und besondere Arbeit im Bereich der Stadtraumgestaltung geleistet haben, um Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Mobilität, Sehen, Hören und kognitiver Einschränkungen zu schaffen. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Zugang zum öffentlichen wie digitalem Angebot der Städte für alle Menschen sicherzustellen. Die Bewertungsphase für den diesjährigen Wettbewerb ist mittlerweile abgeschlossen. Die Namen der Finalisten sowie der Gewinnerstädte werden durch die Europäische Kommission über deren offizielle Kommunikationskanäle bekanntgegeben.

„Die Berufung unseres Kollegen in eine solche Jury zeigt, dass Bocholter Fachwissen auch auf europäischer Ebene geschätzt wird und einen wichtigen Beitrag leisten kann“, freut sich Petra Taubach, Europabeauftragte der Stadt Bocholt.

 

Ralf Göppert
© Stadt Bocholt