Die Arbeiten zur Neugestaltung der Aasee-Terrassen sind erfolgreich abgeschlossen. Ab dieser Woche steht das rund 4.800 Quadratmeter große Areal den Bürgerinnen, Bürgern sowie Gästen der Stadt wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Entstanden ist ein attraktiver Erholungsort mit hoher Aufenthaltsqualität, der das kubaai-Gelände und die Innenstadt direkt mit dem Aasee verknüpft.

Im Januar dieses Jahres begannen die umfassenden Arbeiten zur Neugestaltung des Uferbereichs. Trotz einer rund vierwöchigen witterungsbedingten Unterbrechung im März aufgrund hoher Pegelstände des Aasees konnte das Vorhaben zügig vorangetrieben und nun fertiggestellt werden. Mit der Freigabe in dieser Woche gewinnt Bocholt einen zentralen Anziehungspunkt am Wasser zurück.

Zentrales Element der Maßnahme ist die etwa 140 Meter lange und vier Meter breite Uferpromenade, die für alle Besuchenden barrierearm gestaltet wurde. Ein Blickfang ist die sieben Meter breite Stufenanlage in der Mitte des Areals. Sie schafft künftig eine direkte und einladende Verbindung zwischen dem kubaai-Gelände jenseits der Uhlandstraße und dem Seeufer.

Oberhalb der Promenade bieten abgestufte Betonsitzterrassen – teils mit Holzauflagen versehen – die als Mehrgenerationenbank dienen, vielfältige Verweilmöglichkeiten mit Blick auf das Wasser. An der Gustav-Heinemann-Promenade ergänzt zudem Spielangebot aus Baumstämmen die Freizeitmöglichkeiten.

„Mit den neuen Aasee-Terrassen rückt die Stadt Bocholt noch ein Stück näher ans Wasser heran“, sagt Bocholts Stadtbaurat Dave Welling. „Wir freuen uns darauf zu sehen, wie das neue Areal von den Bocholterinnen und Bocholtern angenommen wird“, so Welling.

„Erst das R-Café, nun die fertige Promenade, ich finde das klasse“, sagt Bürgermeister Christian Mangen. Er erinnert an die zuletzt neu gestaltete Rad- und Gehwegverbindung zwischen Innenstadt und kubaai: „Wir haben hier wirklich etwas geschaffen, das Menschen begeistert und super angenommen wird“, so Mangen.

Auch in ökologischer Hinsicht wurde das Areal deutlich aufgewertet: Die alte Uferbefestigung wurde vollständig zurückgebaut und durch eine naturnahe Uferlinie ersetzt. Im Zuge der Erd- und Pflanzarbeiten wurden bis zu 800 Kubikmeter Boden bewegt. Auf einer Fläche von 750 Quadratmetern setzen rund 6.000 Stauden, 900 Sträucher, 5.000 Blumenzwiebeln sowie 20 Gehölze grüne Akzente entlang der Treppen und Terrassen. Hinzu kommen rund 2.000 Quadratmeter neu angelegte Aussaatflächen.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Areals, zu dem neben den öffentlichen Flächen auch zwei Baufelder gehören, belaufen sich auf etwa eine Million Euro.

 

Sitzbänke mit Blick aufs Wasser laden zum Verweilen ein
© Stadt Bocholt, Nikolaus Kellermann