Die ukrainische Solidaritätspartnerstadt Werchniodniprowsk hat jetzt einen Linienbus samt Hilfsgütern erhalten. Das Fahrzeug wurde an der polnisch-ukrainischen Grenze direkt an den dortigen Bürgermeister übergeben. Die Aktion erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Eifellicht e.V. und weiteren ehrenamtlichen Unterstützenden.

 

Zwei Teams des Eifellicht e.V. haben am vergangenen Samstag einen Linienbus mit Hilfsgütern an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren. Dort wurde er an den Bürgermeister der Stadt Werchniodniprowsk, Gennadii Lebid, übergeben. Lebid hat den Bus mit einem weiteren Fahrer in die ukrainischen Solidaritätspartnerstadt von Bocholt gebracht.

Der Verein Eifellicht e.V. ist eine gemeinnützige, humanitäre Hilfsorganisation aus der Eifel (Region Gerolstein), die seit 1991 akute Nothilfe leistet. Sie konzentriert sich auf direkte Transporte von Hilfsgütern in Krisengebiete, insbesondere in die Ukraine, und unterstützt soziale Projekte. Mit dieser Organisation hat die Stadt Bocholt bereits bei vergangenen Hilfstransporten zusammengearbeitet.

Busspende aus Lugau im Erzgebirge

Den jetzigen Bus beluden freiwillige Helferinnen und Helfer mit insgesamt viereinhalb Tonnen Winterkleidung, Schuhen und Bettwäsche. Sie haben dabei ganztägig den Weg nach Lugau im Erzgebirge auf sich genommen, um den vom Regionalverkehr Erzgebirge GmbH gespendeten Omnibus als Hilfstransport überführungsfertig zu machen. Ein freiwilliger Fahrer des Partnervereins St. Augustin und Friends hilft e.V. hat den Bus anschließend zum Grenzübergang Medyka gefahren. Zu Fuß kehrte er auf die polnisch Seite zurück und fuhr nach einer Übernachtung in Krakau mit dem Zug wieder nach Deutschland.

Dank an Helferinnen und Helfer

In Werchniodniprowsk wird der Bus künftig für soziale und humanitäre Zwecke im Rahmen des Partnerschaftsvertrags der Solidarischen Hilfe der Stadt Bocholt eingesetzt. Trotz extremem Winterfrost hat alles planmäßig funktioniert. Der Vorsitzende des Vereins Eifellicht e.V., Heinz-Peter Thiel, freut sich: „Unser Dank gilt allen Beteiligten, Helferinnen und Helfern sowie Unterstützern. Wir wünschen diesem Bus ein langes Leben und viele Einsätze im Dienst der kriegsleidenden Bevölkerung vor Ort.“

 

Zwei Teams des Eifellicht e.V. haben jetzt einen Linienbus mit Hilfsgütern an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren.
© Stadt Bocholt

Zwei Teams des Eifellicht e.V. haben jetzt einen Linienbus mit Hilfsgütern an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren.