Im Rahmen der Reihe „KINO Bocholt-der besondere Film“ wird am Dienstag, 23.06.26 das Drama „Gelbe Briefe“ gezeigt. Der Film schildert die Auswirkungen staatlicher Repressalien auf ein Künstlerehepaar. Dem Verlust der beruflichen Existenz folgt die Gefahr, sich als Paar zu verlieren. Eine universelle Geschichte, die von Tansu Biçer und Özgü Namal gespielt und vom Regisseur İlker Çatak (Das Lehrerzimmer) inszeniert wurde. Als filmische Kulissen dienten Berlin für Ankara und Hamburg für Istanbul.
Derya und Aziz sind ein angesehenes Theaterpaar in Ankara und führen ein erfülltes Leben mit ihrer 13-jährigen Tochter. Doch nach der erfolgreichen Premiere ihres neuesten Stücks wird ihr Leben unerwartet durch staatliche Willkür aus der Bahn geworfen. Über Nacht verlieren sie ihre Jobs und damit ihre Existenzgrundlage. Nun stehen sie vor der Herausforderung, ihre Ideale und Überzeugungen mit den realen Anforderungen des Lebens zu vereinbaren. Die plötzliche Arbeitslosigkeit gefährdet nicht nur ihre finanzielle Sicherheit, sondern auch ihre Ehe. Während sie gemeinsam nach neuen Wegen suchen, ihre Karrieren fortzusetzen, müssen sie sich mit dem Konflikt zwischen ihren Idealvorstellungen und den praktischen Erfordernissen des Alltags auseinandersetzen. Der äußere Druck und die ständige Unsicherheit belasten ihre Beziehung zunehmend.
Der Film dauert 128 Minuten. Die Regie führte İlker Çatak. Trailer und Tickets gibt es unter www.kinodrom.de
Die Filmreihe „KINO Bocholt – der besondere Film“ besteht seit 1977 als Kooperation des Fachbereiches Bildung und Kultur der Stadt Bocholt mit dem Kinodrom Bocholt. Ziel ist es, außergewöhnliche Filme, die sonst nicht im regulären Programm laufen, einem breiten Publikum zugänglich zu machen. In der Regel werden jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat ausgewählte Produktionen gezeigt. Der Eintritt beträgt 7 €.
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Gelbe Briefe Kinoplakat
© Alamode Film / Filmagentinnen









