31 Bürgerinnen und Bürger aus Bocholt haben am Sonntag, 30. August 2026, die belgische Partnerstadt Bocholt besucht. Anlass war das große „Feest aan de Vaart“ zum 200-jährigen Bestehen der Zuid-Willemsvaart. Die von der Stadt Bocholt organisierte Tagesfahrt verband das Hafenfest mit Einblicken in Geschichte und Kultur der belgischen Partnerstadt. Seit 1952 besteht die Städtepartnerschaft zwischen dem deutschen und dem belgischen Bocholt.
Rund um den Passantenhafen und das Trockendock erwartete die Gäste aus der deutschen Partnerstadt ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Straßenanimation und zahlreichen Aktivitäten auf und am Wasser. Zu sehen waren Wasserfahrräder und Modellboote, das Marineschiff „Liberation“ konnte besichtigt werden und es gab Angebote für Familien und eine lange Picknicktafel. „Solche Fahrten machen unsere Städtepartnerschaft unmittelbar erlebbar. Persönliche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse sind das, was eine Partnerschaft mit Leben füllt“, so Petra Taubach, Europabeauftragte der Stadt Bocholt.
Spektakuläre Geschichte der St.-Laurentiuskirche
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der St.-Laurentiuskirche mit Besteigung des Kirchturms. Die Kirche ist weit über die Grenzen des belgischen Bocholts hinaus für eine technische Meisterleistung bekannt: Im Jahr 1910 wurde der Kirchturm innerhalb weniger Tage um rund 9,4 Meter an seinen neuen Standort verschoben. Die außergewöhnliche Geschichte hat den belgischen Bocholtern bis heute den Beinamen „Torenkruiers“ – Turmverschieber – eingebracht.
Brauereikultur und belgische Gastfreundschaft
Abgerundet wurde der Tagesausflug durch ein gemeinsames Mittagessen und einen Besuch des Brauereimuseums, das die lange Brautradition der belgischen Partnerstadt vermittelt. Nach einem erlebnisreichen Tag kehrte die Reisegruppe am Abend nach Bocholt zurück –mit vielen neuen Eindrücken und Begegnungen aus der gleichnamigen Partnerstadt.
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Am 30. August 2026 fand in Belgisch-Bocholt das "Feest aan de Vaart“ statt
© Stadt Bocholt









